Stellen im Themenumfeld Offshore

50Hertz, der Übertragungsnetzbetreiber im Norden und Osten Deutschlands, ist dafür verantwortlich, den gesamten in der Ostsee erzeugten Windstrom über Seekabel an das Stromnetz an Land anzubinden. Das Unternehmen baut die dafür nötige Infrastruktur, verlegt die erforderlichen Seekabel und betreibt anschließend diese Anlagen.

In Güstrow (ca. 45 km von Rostock entfernt) befindet sich das für die Ostsee zuständige Regionalzentrum des Unternehmens mit dem Fachgebiet Offshore. Die Kolleginnen und Kollegen hier sind für den Routinebetrieb und die Instandhaltung der Offshore-Technik verantwortlich und arbeiten eng mit dem Bereich Offshore-Projekte der 50Hertz-Zentrale in Berlin zusammen, wo der Bau neuer Anlagen gesteuert wird.

Anschluss von Windparks in der Ostsee

Der erste kommerzielle Offshore-Windpark, der in Deutschland seinen Betrieb aufgenommen hat (Mai 2011), war Baltic 1 in der Ostsee. Der Windpark liegt rund 15 Kilometer nördlich der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. 50Hertz hat diesen Windpark mit einer 150-kV-Seekabelverbindung über das Umspannwerk Bentwisch bei Rostock an das Festland-Stromnetz angebunden.

Inzwischen sind für 50Hertz weitere Projekte dazugekommen, denn vor der deutschen Ostseeküste ist eine ganze Reihe von Offshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von mehr als 3.500 Megawatt geplant. Das entspricht in etwa dreieinhalb konventionellen Großkraftwerken.

So ist der benachbarte Windpark Baltic 2 bereits 2015 von 50Hertz angeschlossen worden. Inzwischen sind auch die Arbeiten zum Anschluss des Windpark-Areals Ostwind 1 (mit den Offshore-Windparks „Wikinger“ und „Arkona-Becken Südost“) im Cluster Westlich Adlergrund (CWA) gut vorangekommen. Hier gehen wir aktuell von der Fertigstellung unserer Anschlussarbeiten bis voraussichtlich 2019 aus.

Der Strom aus dem gesamten Cluster Westlich Adlergrund (CWA) wird von der Offshore-Umspannwerksplattform Andalucia über das etwa 90 Kilometer lange Seekabel (220 kV) zum Onshore-Umspannwerk Lubmin geführt.

Mehr zum Thema finden Sie in unserer zweisprachigen PDF-Broschüre Vom Meer in die Steckdose.

Herausforderung erneuerbarer Energien

Die Erschließung der Offshore-Windenergieparks in der Ostsee durch 50Hertz vergrößert den Anteil der erneuerbaren Energie im Stromnetz des Unternehmens noch einmal. Die Einspeisung von Strom aus erneuerbarer Energieerzeugung, bisher vor allem aus Onshore-Windkraftwerken, erreicht jetzt schon Anteile, die im weltweiten Vergleich Spitzenwerte darstellen.

Das macht 50Hertz zu vielbeachteten Protagonisten der technischen Weiterentwicklung von Übertragungsnetzen und respektierten Partnern in der Ausgestaltung funktionierender Strommärkte. Warum? Weil erneuerbare Energien volatil sind und sich ihr Einsatz naturgemäß nicht verlässlich planen lässt. Das stellt eine große Herausforderung für die Steuerung der Stromnetze dar, deren Stabilität aufgrund physikalischer Gesetze angewiesen ist auf das Gleichgewicht von Stromeinspeisung ins Netz und Stromentnahme aus dem Netz.

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Spezialtechnikerin Kabeltechnik Offshore im Regionalzentrum Offshore (w/m/d) Offshore Netzanlagen Greifswald, DE, 17489